BlackJack Strategien
Jeder BlackJack-Spieler wird sich irgendwann einmal fragen, ob es nicht eine dauerhaft Gewinn bringende Strategie gibt. Egal, ob man allerdings selbst Systeme entwickelt oder auf bereits vorhandene Strategien zurückgreift: Allen für BlackJack verwendeten Systeme liegt prinzipiell der Vergleich des eigenen Blatts mit dem des Croupiers zugrunde. Nur so kann das Risiko eines weiteren Zuges abgeschätzt und die Strategie präzise angewendet werden.
Regeln und Wahrscheinlichkeiten kennen
Keine Strategie an sich, wohl aber eine Basis für jedes verwendete System ist das genaue Kennenlernen von Spiel und Regeln. Nur, wer die Grundlagen von Tischspielen wie BlackJack kennt, kann darauf eine Strategie aufbauen. Ziel des Spiels ist es, mit der Summe der Karten den Wert 21 zu erreichen. Hierfür stehen für die jeweiligen Ausgangsblätter verschiedene Entscheidungen zur Verfügung, die Wichtigsten sind Aufgeben, Verdoppeln (Double Down), Versicherung, Teilen (Split) sowie Aufnehmen (Hit) und Stehen (Stand). Neben den Wahrscheinlichkeiten, nach denen eine bestimmte Augenzahl erscheint, ist es wichtig, immer einen Vergleich zwischen dem eigenen Blatt und dem des Croupiers zu ziehen. Welche Strategie beim BlackJack auch verwendet wird, sollte stets kontinuierlich und präzise angewandt werden. Nur so kann sich die Strategie auch entfalten.
Strategische Überlegungen beim BlackJack spielen
Anders etwa als bei nicht interaktiven Spielen wie Baccarat haben Spieler bei BlackJack unzähligen Möglichkeiten, Systeme zu entwickeln und somit ihre Gewinnchancen zu erhöhen. Eine „soft hand“, also eine Hand mit einem Ass als 11-er Wert, bietet sich dann an, wenn der Dealer eine Augensumme von 7 oder mehr auf der Hand hat. Bei einem Wert von bis zu 6 verwenden viele Spieler die Strategie, Karten bis 12 zu nehmen und ab da an einen Stand zu spielen. Erfahrene Spieler raten außerdem dazu, bei einem Wert von 10 oder 11 bei den beiden ersten Karten einen Double Down zu spielen, also zu verdoppeln. Erfahrene Spieler nutzen das System, bei Werten unter 8 zu ziehen und ab einer Augenzahl von 17 keine weiteren Karten mehr anzunehmen. Wichtig ist bei allen diesen Überlegungen, einen Blick auf den Dealer zu haben. Denn beim BlackJack sieht der Spieler immer nur die erste, die offene Dealerkarte. Alle restlichen Karten werden erst aufgedeckt, wenn selbst gezogen wurde. Da Karten mit dem Wert 10 verhältnismäßig öfter aufgedeckt werden, wird oft bereits bei einem 12er Blatt mit Ziehen aufgehört. Hier wird lieber darauf gesetzt, dass der Dealer sich überkauft. Die Wahrscheinlichkeit der Karten zu kennen, ist also eine erfolgreiche Basis für jede beliebige Strategie am Tisch.
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